Info:
Diese Struktur möchte als Stützpunkt für kritische Theoriebildung dienen. Das mit den Büchern Situationistische Revolutionstheorie (wieder)aufgenommene Projekt, gegen die Verdrängung und Lähmung der modernen Revolution die Arbeit des Begriffs zu setzen, kann hier in eine kollektive Kritik überführt werden. Interessierte sind eingeladen, sich aktiv an diesem Diskussions-, Aneignungs- und Kritikprozess zu beteiligen.

Ebenso sollen hier nach und nach alle in den genannten Büchern angekündigten Exkurse zugänglich gemacht werden.
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Revolutionsgeschichte, einschneidend staatlich eingebettet

Link (Conne Island Newsflyer
151/ 02-2008)

Angesichts des zähen Eurozentrismus gegenüber dieser von Historikern als „die lange Revolution“ bezeichneten gigantischen Umwälzung (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) in China, nämlich der bürgerlichen und proletarischen Revolution eines Fünftels der Menschheit, leistet Henning Böke in seinem Bändchen eine komprimiert-informative Zusammenschau der revolutionären Geschichte nicht nur der chinesischen sondern zugleich der westlichen Linken, also der „ML-Bewegung“, ja darüber hinaus eine Skizze „des Marxismus-Leninismus“ und seines Zerfalls um 1960, seines maoistischen Ausglühens um 1970-90 und seines heute vollendeten Niedergangs im Weltmaßstab.


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